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Mit Bausparen zum Traumhaus?

Grundsätzlich kann das Motto des Bausparers mit der Faustregel “Zeit mal Geld” beschrieben werden. Kurzentschlossene Investitionen sollten allerdings mit konventionellen Krediten finanziert werden.

Risikofreudige schlagen bei dem aktuellen Zinsniveau zu

Das niedrige Zinsniveau spricht momentan für einen Immobilienkauf, da die Darlehen für eine große Investition nur mit wenig Zinsen belastet werden. Bei einem klassischen Bausparer heißt das Motto, erst sparen, dann Häusle bauen. Die Bausparkassen versprechen den Bausparern dabei, dass jene durch langfristiges und regelmäßiges Sparen, einen zinsgünstigen Kredit zugesichert bekommen. Eine gewisse Risikofreudigkeit steckt allerdings hinter dem Bausparen, da indirekt eine Wette auf das zukünftige Zinsniveau abgeschlossen wird. Wohin sich die Zinsen genau entwickeln, kann kein Experte genau zusichern. Daher kann man einen Bausparvertrag als Option auffassen, mit der man sich den momentan niedrigen Zinssatz auf längere Zeit sichert. Der Bausparer kann dann genau planen, da er weiß, welcher Zinssatz bei Zuteilung zu leisten ist. Bei einem Bankdarlehen, welches in einigen Jahren benötigt wird, kann der kommende Bauherr allerdings keine genaue Prognose auf die anfallenden Zinsen treffen.

Bausparer sollten nicht den gesamten Kaufpreis finanzieren

So kann sich der Bausparer freuen, wenn bei Zuteilung in etwa zehn Jahren eine Hochzinsphase herrscht, er allerdings in den Genuss von den niedrigen zugesicherten Zinsen kommt. Wenn bei Zuteilung allerdings noch niedrigere Zinsen veranschlagt werden, ärgert sich der Bausparer. Der Bausparvertrag sollte allerdings nicht den ganzen Kaufpreis finanzieren, sondern höchstens 30 bis 40 Prozent betragen. Weitere Informationen können Interessierte unter http://www.immobilien-katalog.net/tipps/F%FCr_wen_sich_Bausparen_lohnt.html abrufen.

Für Kurzentschlossene ist Bausparen die falsche Lösung

Bausparkassen, Banken und Sparkassen betreiben zwar des Öfteren Werbekampagnen über Darlehenszinsen unter zwei Prozent, allerdings wird dabei die Laufzeit der Verträge in den wenigsten Fällen offen genannt. Wartezeiten sollen Kunden durch vorfinanzierte Bausparverträge überbrücken, welche durch konventionelle Kredite ergänzt werden. Diese Kombination kann den Sparer allerdings teuer zu stehen kommen.

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