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Google Street View Aufnahmen: Preise für Unternehmen

Wer sich für den Google Street View Aufnahmen Preis für das eigene Unternehmen interessiert, wird viel recherchieren müssen, denn eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Entscheidend ist, wie viele 360°-Aufnahmen benötigt werden, wie groß die Räumlichkeiten sind und ob lediglich Bilder für Google Maps oder ein kompletter virtueller Rundgang gewünscht wird.

Aktuelle Angebote in Deutschland zeigen eine recht große Preisspanne. Kleine Projekte beginnen teilweise bei rund 400 Euro netto. Ein Anbieter verlangt beispielsweise 390 Euro netto für bis zu drei Google-Street-View-Aufnahmen und 590 Euro für bis zu acht Aufnahmen. Weitere Panoramen können dort für jeweils 49 Euro ergänzt werden.

Was kosten Google Street View Aufnahmen?

Bei einem überschaubaren Geschäft, einer Praxis oder einem Restaurant reichen häufig wenige Aufnahmestandpunkte aus. Drei bis acht Panoramen können bereits einen guten Eindruck von den wichtigsten Bereichen vermitteln. Entsprechend liegen solche Projekte häufig im Bereich von einigen hundert Euro.

Andere Anbieter kalkulieren nicht nach einzelnen Bildern, sondern beispielsweise nach der Größe des Objekts. Ein aktuelles Angebot für einen Matterport-Rundgang inklusive Export zu Google Street View liegt bei 580 Euro netto für Flächen bis 100 m². Für 100 bis 250 m² werden dort 650 Euro, für 250 bis 500 m² 750 Euro und für 500 bis 1.000 m² 900 Euro netto genannt.

Damit wird deutlich, warum sich Preisangaben im Internet nicht immer direkt miteinander vergleichen lassen. Hinter dem Begriff „Google Street View Rundgang“ können durchaus unterschiedliche Leistungen stecken.

Preis pro Aufnahme oder Komplettpreis?

Bei manchen Fotografen wird nach der Anzahl der Panorama-Standpunkte abgerechnet. Ein Beispiel dafür ist ein Angebot mit einer Grundgebühr von 135 Euro und zusätzlich 45 Euro je Panorama-Standpunkt. Ein Auftrag mit sechs Standpunkten und fünf weiteren sogenannten POI-Fotos wird dort mit 450 Euro netto angegeben.

Andere Anbieter arbeiten mit festen Paketen. Das macht die Kalkulation für den Kunden zunächst einfacher. Bei einem größeren Unternehmen kann eine individuelle Berechnung allerdings sinnvoller sein, weil nicht jeder Raum gleich viele Aufnahmen benötigt.

Ein kleiner Laden mit einem Verkaufsraum ist eben etwas anderes als ein Hotel, ein Autohaus oder eine weitläufige Ausstellung.

Wie viele 360° Aufnahmen braucht ein Unternehmen?

Mehr Aufnahmen bedeuten nicht automatisch einen besseren Rundgang. Entscheidend ist vielmehr, wo die Kamera steht und welche Bereiche damit sinnvoll miteinander verbunden werden können.

Für ein kleines Unternehmen können drei oder vier Standpunkte völlig ausreichen. Bei einem größeren Objekt kommen entsprechend weitere hinzu. Ein Anbieter berechnet beispielsweise klassische 360°-Rundgänge mit fünf Panoramen ab 780 Euro netto, zehn Panoramen kosten dort regulär 1.180 Euro und 20 Panoramen 1.780 Euro.

Wer ein Angebot einholt, sollte deshalb nicht nur die Frage „Was kostet ein Rundgang?“ stellen. Sinnvoller ist es, zunächst die Räumlichkeiten zu beschreiben und festzulegen, welche Bereiche später bei Google zu sehen sein sollen.

Was ist bei einem Preis für Google Street View enthalten?

Hier lohnt sich ein genauer Blick auf das Angebot. Bei einem professionellen Auftrag können beispielsweise die Anfahrt, das 360°-Fotoshooting, die Bildbearbeitung und die Veröffentlichung bei Google enthalten sein. Je nach Anbieter kommen weitere Leistungen hinzu.

Bei einem aktuellen Angebot für 590 Euro netto sind beispielsweise bis zu acht Google-Street-View-Aufnahmen, ein durchgehend begehbarer Rundgang, die Veröffentlichung bei Google Maps sowie die Bild- und Nutzungsrechte enthalten.

Bei anderen Lösungen wird zusätzlich ein Rundgang für die eigene Website erstellt. Dann können weitere Kosten entstehen, etwa für Hosting oder bestimmte Funktionen. Ein Anbieter nennt für das Hosting eines Matterport-Rundgangs beispielsweise 9,80 Euro monatlich. Das Hosting der Panoramen auf Google wird dort dagegen mit 0 Euro angegeben.

Gibt es laufende Kosten bei Google Street View?

Die Veröffentlichung von 360°-Panoramen bei Google ist nicht mit einer klassischen monatlichen Google-Gebühr verbunden. Kosten können jedoch entstehen, wenn der beauftragte Dienstleister zusätzliche Plattformen oder ein eigenes System für den virtuellen Rundgang verwendet.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein Angebot kann auf den ersten Blick günstig wirken, wenn später noch monatliche Gebühren für Hosting oder Software hinzukommen. Umgekehrt kann ein etwas höherer einmaliger Preis sinnvoll sein, wenn dafür die wesentlichen Leistungen bereits enthalten sind.

Was kostet ein Google Street View Rundgang für ein kleines Unternehmen?

Für eine kleine Praxis, ein Restaurant, einen Laden oder einen überschaubaren Showroom würde ich aktuell grob mit 400 bis 700 Euro netto rechnen, wenn ein professioneller Rundgang mit wenigen Aufnahmepunkten erstellt werden soll. Die tatsächlichen Preise können natürlich darunter oder darüber liegen.

Bei größeren Räumlichkeiten sind 700 bis 1.500 Euro netto durchaus realistisch. Umfangreiche Objekte mit vielen Aufnahmepunkten können auch deutlich mehr kosten. Die veröffentlichten Preisbeispiele verschiedener Anbieter bestätigen diese Größenordnung.

Wichtig ist dabei, nicht nur den Endbetrag zu vergleichen. Ein günstiger Rundgang mit schlecht gesetzten Aufnahmepunkten bringt einem Unternehmen wenig. Umgekehrt braucht ein kleiner Betrieb auch keine unnötig umfangreiche Tour.

Google Street View Aufnahmen: Preis und Leistung vergleichen

Bevor ein Auftrag vergeben wird, sollte klar sein, was tatsächlich benötigt wird. Geht es nur um einige 360°-Fotos bei Google Maps? Soll daraus ein begehbarer Rundgang entstehen? Möchte man denselben Rundgang zusätzlich auf der eigenen Website zeigen? Und wer besitzt anschließend die Bild- und Nutzungsrechte?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich der Preis sinnvoll beurteilen.

Für ein kleines Unternehmen kann ein Angebot von rund 500 bis 600 Euro netto bereits eine vernünftige Lösung sein. Bei größeren Objekten steigt der Aufwand entsprechend. Entscheidend bleibt aber die Qualität der Aufnahmen und die sinnvolle Planung des Rundgangs.

Ein guter Google-Street-View-Rundgang muss nicht möglichst viele Bilder enthalten. Er sollte vielmehr genau die Bereiche zeigen, die für potenzielle Kunden interessant sind. Das spart bei kleineren Projekten Kosten und sorgt gleichzeitig dafür, dass der virtuelle Rundgang übersichtlich bleibt.

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