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Leben und einkaufen auf dem Lande

Man braucht nicht erst einen Burnout zu erleben, um den Entschluss zu fassen, aufs Land zu ziehen. Besser man trifft solche Entscheidungen schon bevor die Gesundheit unter dem Stadtleben leidet. Auch auf dem Land gibt es zunehmend schnelle Internetverbindungen, die dazu führen, dass viele Arbeiten auch in strukturschwachen Regionen getätigt werden können. Und zur Erholung gibt es dann einen Wald gleich um die Ecke zum Joggen, Wandern oder Radfahren. Erholung pur, das haben manche Stadtmenschen nur schon vergessen. Auf dem Dorf lernen sich die Menschen noch richtig kennen, sie helfen sich gegenseitig und der Handwerker, der für das eigene Haus eingespannt wird, ist gleichzeitig ein Nachbar, mit dem man auch einmal ein Bier trinken geht.

Doch viele Dörfer sind am Kämpfen: Es gibt einfach nicht mehr genug Nachwuchs, um die Schule am Leben zu halten und der letzte Hausarzt ist in Rente gegangen. Und ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Der Dorfladen und die Verkäufe direkt an den Bauernhöfen schleppen sich und so mancher Anbieter weiß nicht, ob er im Dorf weiterhin seine Zielgruppe findet. Da gilt es, die dörfliche Infrastruktur zu stärken. Das bedeutet: Einkaufen vor Ort. Natürlich ist manches günstiger, das auswärts eingekauft wird. Aber dann laufen Sie Gefahr, irgendwann in einem Schlafdorf zu Hause zu sein. Unter einem Schlafdorf versteht man eine Ortschaft, in der es keine Geschäfte und keine Arbeitsplätze mehr gibt. Die Anwohner kommen nur noch zum Schlafen nach Hause und fahren dann wieder zur Arbeit und zum Einkaufen in die benachbarten Ortschaften. Es ist übrigens kein Widerspruch online einzukaufen und gleichzeitig die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Die Händlerplattform Lokavendo setzt ganz gezielt auf die Lokalisierung von Produkten. Hier können Sie online bestellen und gleichzeitig die heimische Wirtschaft unterstützen.

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